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Hilfe für den Feuersalamander

Im Rahmen eines bayernweiten Artenhilfsprogramm bekommt der Feuersalamander im Spessart jetzt Unterstützung. Die Art leidet nicht nur deutschlandweit unter der Verschlechterung ihres Lebensraums, der starken Trockenheit, bedingt durch die Klimakrise, sondern auch an einem neuartigen Hautpilz, der tödlich für die Tiere ist.

17.06.2021

Gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem Landesverband für Amphibien- und Reptilienschutz in Bayern (LARS) will der Bund Naturschutz (BN) den gelb-schwarz gefärbten Lurchen nun auch in den Landkreisen Miltenberg, Aschaffenburg und Main-Spessart helfen.

Gemeinsam mit zahlreichen Ehrenamtlichen aus den drei Verbänden werden über mehrere Jahre hinweg die Feuersalamander Bestände in verschiedenen Bächen überwacht und lebensraumverbessernde Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt. Außerdem wird ein Monitoring zur Verbreitung der tödlichen Pilzkrankheit Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal), auch Feuersalamanderpest genannt, durchgeführt.

Das Artenhilfsprogramm für den Feuersalamander wird durch das Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz aus Mitteln der Landschaftspflege und Naturparkrichtlinie gefördert und für die drei Landkreise Miltenberg, Aschaffenburg und Main-Spessart von Dr. Jacqueline Kuhn, BN Kreisgruppe Miltenberg (jacqueline.kuhn@bn-miltenberg.de) koordiniert.

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